Wednesday Apr 28, 2010

Alte Wunden

Auch eines meiner neueren Gedichte, aus der letzten Zeit. Ach ja, die Frauen und die Liebe :) - Alte Wunden - Ein Geist aus den vergangnen Tagen hat mich im Neuen heimgesucht, ein Riss, der bracht mir viel Verzagen, war ihm gebundem wie verflucht, kam mir zur Seite, unverhofft, reisst an den Wunden die verschofft, noch nicht vernarbt noch auf mir prangen, und weckt erneut ein tief Verlangen. - Es war ein Traum, ich weis es noch, der mich gefangen nahm und doch war nichts in desem Traume so wies war versprochen, nirgendwo war jene Reinheit mir gewährt, die mich durch Sehnsucht aufgezährt und bitter war das Eigenbild das dort das Streben mir enthüllt, als ich nach jener Köngi`n griff die keine sein wollt, krumm und schief war es gewesen, voll erfüllt von Liebeswahnes Zerrgeblid. - Ach lang war einst, nicht lange her, der Kampf und schmerzlich war er sehr, in dem ich Freiheit mir erstritt von Rausch und Traumers Teufelsritt, mich losgemacht von jenem Nichts, das brünstig mir das Herz erhitzt und das ich dort trotzt Gegenzeig niemals jemals wollte entlassen, bis dann das falsch gedachte Wir versengend mich zwang loszulassen. - Und nun auf meiner neuen Suche, auf meinem Weg zum wahren Wir, wo ich mich fast schon findend glaubte da überkommts mich, flüstert mir, das das was mich gefunden hatte, was langsam sich mir näher schlich, weil ich nicht Wehr noch Rüstung setzte als Zeit uns band als sie verstrich, das ich nicht Feuer, auch nicht Brennen für diese Zweisamkeit empfand, nicht Reissen, Brennen das dereinst die Grenzen sengte und verbrannt. - Denn`s Brennen war bei jenem Geist, ein Brennen das noch immer reisst, obwohl der Tausch sich hart darstellt und das was funktioniert vergällt zu gunste eines Zauderspiels das gar so närrisch tor auch ist, so ohne Sicherheit, Gewähr, gab ich mich jenem Wunsche her, und legte Einsamkeit erneut ums Herze nur das ich beteuert was ich im Fieberwahne sprach, was bös vergolten war, doch ach, wie ich auch denk das ich es treib, so zeigts am Ende nur die Zeit.

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